Bild: Svenja Heuberger Bild: Svenja Heuberger Bild: Svenja Heuberger

Über uns

Wir sind der Überzeugung, dass die Verkehrswende nicht allein staatlich angeordnet werden kann. Die Berücksichtigung der Bedarfe und Ideen der Oberkircher Bürger sind Grundlage für eine Umsetzung dieses Wandels. Eine nachhaltige Mobilität gewährleistet, dass für den Verkehr nicht mehr Energie oder andere Ressourcen wie saubere Luft verbraucht werden, als unser Planet wieder bereitstellen kann.

Ziel ist es, den Verkehr Oberkirchs nachhaltiger zu machen, indem für emissionsfreie Mobilitätsalternativen geworben und die bestehenden Möglichkeiten dafür ausgebaut werden. 

Eine Verkehrswende in Oberkirch ist nicht nur unser Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sondern hat noch einige weitere positive "Nebenwirkungen", die oft nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Die Oberkircher Verkehrswende...

  • ist ein Beitrag zum Klimaschutz.
  • bewirkt eine bessere Luftqualität.
  • schafft Freiräume für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen.
  • bringt mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für unmotorisierte Verkehrsteilnehmer wie SchülerInnen und SeniorInnen.
  • erhöht die Aufenthaltsqualität im Stadtzentrum und in den Wohngebieten.
  • berücksichtigt die Bedarfe und Lebensumstände der Bürger.
  • vernetzt alle vorhandenen Mobilitätsangebote für eine unkomplizierte Nutzung.
  • ist ein Chance für unseren Beitrag zur Reduzierung des C02-Ausstoßes

Wir konnten in den vergangenen Jahren bereits einige Verbesserungen anregen.
Die Erfolge der Initiative Oberkirch mobil:

  • Seit Oktober 2021 besteht in Oberkirch die Möglichkeit ein Carsharingangebot zu nutzen. Mittlerweile stehen 4 Elektroautos des Vereins Naturenergie sharing zur Verfügung. Hier geht´s zur Registrierung
  • Oberkirch ist seit 2022 Mitglied im Mobilitätsnetzwerk Ortenau. Das garantiert einen stetigen Betrieb und weiteren Ausbau des carsharingangebots und von Mobilitätspunkten im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen.
  • Im Rahmen der Mobilitätspunkte werden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Leihfahrräder, auch als e-bikes, sowie ein e-Lastenrad zur Leihe angeboten.
  • Am Bahnhof gibt es inzwischen 10 abschließbare Fahrradboxen, die über die Stadtverwaltung zu mieten sind. Hier gibt's mehr Informationen
  • Der Nordring wurde auch entgegen der Einbahnstraße (von Hauptstraße bis Renchener Straße) für Radfahrer freigegeben.
  • Oberkirch ist auf unsere Anregung hin seit dem Jahr 2023 Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen“, AGFK. Damit wird z.B. die „Nikolausaktion“ finanziert und organisatorisch unterstützt.

Darüber hinaus sehen wir aber noch viele weitere, dringend notwendige Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität von Mobilitätsalternativen zum privaten Auto.

 

Daraus ergeben sich für uns folgende weitere Ziele unserer Initiative:

  • Verbesserungen im ÖPNV. Dazu gehören die Weiterentwicklung des Ringbusangebots sowie die Steigerung der Zuverlässigkeit und eine angepasste Taktung der Ortenau S-Bahn.
  • Weitere Maßnahmen um die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs im Stadtgebiet zu steigern. Dazu haben wir bereits einen ausführlichen Maßnahmenkatalog erarbeitet und der Stadtverwaltung vorgestellt. Hier geht's zur Prioritätenliste
  • Wir möchten den weiteren Ausbau des carsharing- und Leihrädernetzes eng begleiten und die Angebote in der Bürgerschaft noch bekannter machen.
  • Wir drängen auf Umsetzung von Maßnahmen zur Absicherung von Fußwegen, wie sie unter anderem in der Schulwegeplanung vorgeschlagen werden.
  • ...

So arbeiten wir.

Zum einen sind wir selbst BürgerInnen Oberkirchs und möchten unsere Stadt im Sinne unserer Familien und Freunde weiterentwickeln. Dazu halten wir konsequent Kontakt zu unseren MitbürgerInnen, verschiedenen Parteien und deren StadträtInnen, aber auch Vereinen wie dem ADFC oder dem BUND.

Wir stehen im engen Kontakt mit der Stadtverwaltung und haben die Möglichkeit in persönlichen Gesprächen Einfluss zu nehmen. Wichtig ist uns dabei, dass möglichst nicht Einzelmaßnahmen aneinandergereiht werden, sondern ein stimmiges Verkehrskonzept erarbeitet und konsequent verfolgt wird. Zur Planung und Umsetzung sollen in jeder Phase Bürger zu Wort kommen und ihre Vorschläge und Bedenken äußern können. Dazu veranstalten wir beispielsweise sogenannte „Mobilitätsgespräche“.